Geschichte

Auguststr. 9 Durchgang 1985
Auguststr. 9 Durchgang 1985

Historie

Die Geschichte der idyllischen Heckmann-Höfe, gelegen in der historischen Spandauer Vorstadt, reicht bis ins Jahr 1799 zurück. Bis 1887 wurde das Hofareal baulich durch den Holzhändler Köhne mit weiteren Neubauten vervollständigt, u.a. mit einem Pferdestall und den Wagenremisen aus 1858. 1905 erwarb der Großindustrielle Heckmann die Höfe und gab ihnen ihren heutigen Namen. Die Heckmann-Betriebe in Berlin-Kreuzberg bautne Apparate, insbesondere Brennereianlagen.

Die Heckmann-Höfe dienten als Verwaltungssitz, als Sitz des firmeneigenen Ingenieurs- und Konstruktionsbüros, ferner wurden die Wohnungen für die leitenden Mitarbeiter der Heckmann-Betriebe zur Verfügung gestellt.

Am 12. Dezember 1950 wurde das Grundstück durch die Verordnung des „Magistrats von Gross-Berlin“ in „Eigentum des Volkes“ umgeschrieben.

Das Kreativquartier

Nach der Wende 1989 entdeckte die Berliner Kreativszene das damals verfallene Hofidyll für sich. Künstler, Designer, Musiker und die Gastronomie füllten die historischen Gebäude mit neuen Ideen und belebten die Heckmann-Höfe. Nach der Rückübertragung der Höfe an die Erbengemeinschaft Heckmann wurden die inzwischen denkmalgeschützten Gebäude um das Jahr 2000 herum durch die Erbengemeinschaft aufwendig saniert.

Nach einigen Eigentümerwechseln, Aufteilung der Höfe und teilweisem Leerstand befinden sich die Gewerbeeinheiten seit 2014 in der Hand eines Berliner Investors. Das kreative und lebendige Flair einer Hofgemeinschaft individueller und inhabergeführter Geschäfte, Gastronomien und einem Theater bereichert nun seit einigen Jahren wieder nachhaltig den idyllischen Hof.

Mehr über die geschichtliche Entwicklung rund um die Heckmann-Höfe, die Familie Heckmann und den heutigen Stand erfahrt ihr bei Wikipedia.